Heimfestspiele am BOSV Leki JO Cup Riesenslalom Adelboden 2026 auf der Tschentenalp
Adelboden, 1. März 2026 – Was für ein Renntag! Beim BOSV Leki JO Cup Riesenslalom auf der Tschentenalp trotzten die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer schwierigen Bedingungen – und die Einheimischen sorgten für wahre Heimfestspiele. Der vom Skiclub Adelboden organisierte Doppel-Riesenslalom verlangte Athletinnen, Athleten und dem OK alles ab: wechselnde Sicht, eine tückische Unterlage und immer wieder weiche Passagen machten die Rennen zur Herausforderung und jede Fahrt zum Balanceakt zwischen Risiko und Kontrolle.
Schwierige Piste, starke Nerven
Schon im ersten Lauf zeigte sich, dass heute nicht nur die schnellsten Beine, sondern vor allem starke Nerven gefragt waren. Spurrinnen bildeten sich rasch, der Rhythmuswechsel im Mittelteil brachte viele aus dem Takt. Doch die Lokalmatadoren nutzten ihren Heimvorteil und setzten ein Ausrufezeichen.
Len Burn eröffnete den Reigen mit einem souveränen Sieg. Mit sauberer Linie und beeindruckender Ruhe im Zielhang verwies er die Konkurrenz klar auf die Plätze.
Noch dominanter präsentierte sich Gian Steiner: Gleich zwei Tagessiege gingen auf sein Konto. Mit druckvollem, aber stets kontrolliertem Fahrstil meisterte er beide Läufe nahezu fehlerfrei – eine Machtdemonstration auf anspruchsvollem Terrain.
Auch Laurin Hari und Seraina Hari glänzten mit jeweils einem Sieg. Beide bewiesen Rennintelligenz, passten ihre Linien klug den sich verändernden Bedingungen an.
Podestplätze bejubelt
Für zusätzlichen Jubel im Zielraum sorgten die Podestplätze der einheimischen Talente:
- Seline Grossen
- Tristan Aerni
- Mario Erb
- Andri Steiner
Sie alle kämpften sich beherzt durch die anspruchsvollen Läufe und belohnten sich mit starken Platzierungen auf dem Podest. Gerade in einem Rennen, in dem bereits kleine Fehler entscheidend waren, unterstrichen sie ihre technische Klasse und mentale Stärke.
Bild 1: Sieger Laurin Hari Bild 2 Siegerin Seraina Hari Bild 3 Andri Steiner Len Burn und Mario Erb, Bild 4 Tristan Aerni und Doppelsieger Gian Steiner

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